Silbersalze

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Etwas ganz anderes als kolloidales Silber sind Silber-Salze. Bei Silbersalzen ist das Silber mit anderen Elementen eine chemische Verbindung eingegangen. Das Silber ist dann kein Silber mehr, sondern eine Substanz mit anderen Eigenschaften.

Häufig vorkommende Silber-Salze sind Silberchlorid, Silbersulfat, und Silbernitrat.

Silbernitrat ist eine Verbindung von Silber, Stickstoff und Sauerstoff. Es ist auch als Höllenstein bekannt, weil es stark ätzend ist. Es löst sich leicht in Wasser auf.

Silbersulfat ist eine Verbindung zwischen Silber und Schwefelsäure. Es löst sich nur schwer in Wasser auf und wirkt reizend.

Silberchlorid setzt sich aus Silber und Chlor zusammen. Es ist in Wasser kaum löslich. Es ist zwar nicht ätzend, aber es hat auch nicht die Heilwirkung von kolloidalem Silber.

Silbersalze können entstehen, wenn man bei der Herstellung von kolloidalem Silber kein reines, destilliertes Wasser verwendet. Wenn man stattdessen Leitungswasser oder gar Mineralwasser verwendet, können sich neben reinem kolloidalen Silber auch Silbersalze bilden.

Besonders viel Silbersalze können entstehen, wenn man dem Wasser bei der Herstellung von kolloidalem Silber Kochsalz oder Honig beifügt.

Es gibt leider einige stromschwache Geräte für kolloidales Silber, bei denen man dem verwendeten Wasser Salz beigeben soll. Dabei handelt sich meistens um Geräte, die mit Batterien arbeiten anstelle von Strom aus der Leitung. Die Batteriespannung ist jedoch zu schwach, um bei destilliertem Wasser ausreichend konzentriertes kolloidales Silber herzustellen. Mit beigefügtem Salz gelingt es leichter, weil dann mehr Strom durch das Wasser fließen kann.

Doch das Ergebnis, das man mit solchen Geräten erhält, ist kein reines kolloidales Silber, sondern eine potentiell gefährliche, gepanschte Mischung, die Silbersalze enthält.

Bei der Verwendung von Silbersalzen kann es zu Nebenwirkungen und Folgen kommen, die oft fälschlicherweise dem kolloidalen Silber nachgesagt werden. Es kann beispielsweise zur Argyrie kommen, das sind Silberablagerungen in der Haut.

Um gute Heilungsergebnisse ohne gefährliche Folgen zu erhalten, muss man daher unbedingt auf eine sehr gute Qualität des kolloidalen Silbers achten.

Das bedeutet bei der Eigenproduktion des kolloidalen Silbers, dass man ausschließlich reinstes, destilliertes Wasser verwenden sollte.

Beim Kauf von fertigem, kolloidalen Silber sollte man auf eine vertrauenswürdige Bezugsquelle Wert legen. Im Allgemeinen darf man von Apotheken eine gute Qualität des kolloidalen Silbers erwarten, sofern man es dort erhält.


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